EINLEITUNG

1. Stahlkorrosion

    Die Korrosion von Stahl in Beton stellt für die Bauwirtschaft in ökonomischer Hinsicht in den nächsten         Jahren ein großes Problem dar und führt im Extremfall zur Gefährdung der allgemeinen Sicherheit. Die          durch Karbonatisierung und besonders Chloridinduzierung verursachten Korrosionsschäden führen in            der Regel zu aufwendigen und kostenintensiven Instandsetzungsmaßnahmen,  bei denen die Nutzung          des Objektes oftmals starken Beeinträchtigungen  während der Instandsetzung unterliegt.

 

     Die durch Chloride hervorgerufene Lochfraßkorrosion (Makroelementkorrosion) ist erst spät erkennbar, da      sie sich nicht wie bei der gleichmäßigen Korrosion durch eine erhebliche Volumenvergrößerung am                Bewehrungsstahl und somit Betonabplatzungen ankündigt. Besonders gefährdet sind                                  Stahlbetonbauwerke      wie Parkhäuser bzw. Tiefgaragen, die winterlichen Streusalzeinflüssen                    ausgesetzt sind.

 

2. Kathodischer Korrosionsschutz

     Bei den sogenannten konventionellen Instandsetzungsmaßnahmen ist der chloridinduzierte Beton bis          hinter die Bewehrung (inkl. Zuschlag) abzutragen, was zu einem erheblichen Eingriff in das Bauwerk            führt. Diese Instandsetzung ist für den Bauherrn/Betreiber mit hohem finanziellem Aufwand und mit einer      Nutzungseinschränkung während der Ausführung verbunden. Bei einer unvollständigen Entfernung des          chloridhaltigen Betons kann durch fortlaufende Korrosion bereits nach einigen Jahren eine erneute                 Instandsetzungsmaßnahme erforderlich werden.

 

     Zu dem klassischen Betonabtrag ermöglicht die Instandsetzungsrichtlinie des Deutschen Ausschusses        für Stahlbeton (RILI-SIB) ein alternatives Instandsetzungsprinzip, das Prinzip K-CL.

     Der Buchstabe K steht für den kathodischen Korrosionsschutz. Anstelle eines Abtrages werden hier sog.      Opferanoden eingebaut, welchen in der Regel über einen Fremdstrom gesteuert werden. Der kathodische      Korrosionsschutz von Stahl in Beton ist in der DIN EN 12696 geregelt und auf den Schutz des an der          Atmosphäre ausgesetzten Stahls in Beton begrenzt.

 

     Ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Ausführung des kathodischen Korrosionsschutzes liegt auf der           Qualität des Personals. Dies betrifft zum einen die Planung, welche durch einen Fachmann mit dem Grad      2 Zertifikat nachgewiesen werden sollte, sowie das ausführende Personal, welches das Zertifikat Grad 1       nachweisen sollte.

 

     Die Firma prkks gmbh kann die vorgenannten Zertifikate nachweisen und Sie bei Ihren Projekten                fachgerecht unterstützen. 

3. Vorstellung Unternehmen PR-KKs GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich mit diesem Schreiben bei Ihnen als kompetentes Unternehmen für Leistungen im Bereich des kathodischen Korrosionsschutzes für Betonbauwerke (KKSB) vorstellen.

Unsere Leistungen umfasst im Bereich der Bauschadensdiagnostik von Betonbauteilen die Überprüfung der Betondeckung, die Messung der korrosionsauslösenden Potentiale der Bewehrung, Bestimmung der Chloridgehalte im Beton, Karbonatisierungsmessung, Überprüfung der Oberflächenzugfestigkeit, Überprüfung der Betonwiderstände und die Kontinuitätsprüfung der Bewehrung.

Unser Leistungsschwerpunkt liegt jedoch in der Planung von kathodischen Korrosionsschutzsystemen (KKSB). Diese Leistung umfasst in erster Linie die Erstellung des KKS-Layoutes, die Stromdichtenberechnung und die Ermittlung des Bewehrungsgehaltes. Ein weiterer Teil der Layout-Erstellung ist die Abfallspannungsberechnung sowie die Auslegung der Elektroinstallation.

Mit Hinblick auf die spätere Objektausführung unterstützen wir Sie gerne bei der Projektabwicklung und hier mit Schwerpunkt bei der Erstellung der Aufmaße und des Qualitätsmanagement-Ordners. Dieses Leistungsbild wird mit der späteren Überprüfung der Inbetriebnahme abgeschlossen.

Hinsichtlich einer späteren Wartung von KKS-Anlagen möchten wir Ihr kompetenter Ansprechpartner sein. Wir möchten Ihnen aus neutraler Sicht eine aktuelle Ist-Bewertung Ihrer Anlage geben und wirtschaftlich notwendige Ergänzungen aufzeigen.

Zu meiner Person als Gründer und Geschäftsführer der prkks gmbh möchte ich Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick geben.

Ich habe an der Electricity Polytechnic University of Madrid mein Diplom zum Elektroingenieur erworben. Nach meiner Dozententätigkeit an der Universität war ich bei verschiedenen namhaften Konzernen in der Automobilindustrie in Spanien und Deutschland als Elektroingenieur tätig. Ein großes Interesse galt neben meiner damaligen Tätigkeit dem kathodischen Korrosionsschutz. Im Jahr 2011 wechselte ich als Messtechniker zu der Fa. Züblin in die Abteilung des kathodischen Korrosionsschutzes (KKSB).

Im Jahr 2013 erwarb ich das Zertifikat Grad 2 (kathodischer Korrosionsschutz von Stahl im Beton) nach DIN EN 15257 an der Universität Politechnik von Mailand.

Mit meinen Erfahrungen der letzten Jahre habe ich mich im Oktober 2015 als Planungsbüro für den kathodischen Korrosionsschutz selbstständig gemacht und möchte Sie durch meine Leistung kompetent unterstützen.

Ich hoffe, Ihr Interesse an unserem Unternehmen geweckt zu haben und würde mich über ein persönliches Gespräch mit Ihnen sehr freuen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße aus Schwäbisch Hall

Dipl.-Elektro.-Ing. Miguel Ángel Prieto Álvarez                                                                                                 Grad 2 KKS-Zertifizierung im Bereich A4 "Anlagen aus Stahlbeton" nach DIN EN 15257

Kathodischer   Korrosionsschutz     von Stahl in Beton

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© Miguel Angel Prieto Alvarez